Mainzer Judaica

In unserer Sammlung „Mainzer Judaica“ präsentieren wir 36 hebräische Handschriften aus dem Besitz der Jüdischen Gemeinde Mainz. Die Universitätsbibliothek Mainz dankt allen Beteiligten, die bei der Digitalisierung und Erschließung dieses wertvollen Materials für unsere digitalen Sammlungen mitgewirkt haben.

Die Werke dieser Sammlung wurden als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte.

Die Handschriften der Jüdischen Gemeinde Mainz sind 1965 von Ernst Róth für das Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland beschrieben worden. Vgl. Ernst Róth, Hebräische Handschriften, Teil 2, hrsg. von Hans Striedl unter Mitarbeit von Lothar Tetzner, Verzeichnis orientalischer Handschriften in Deutschland VI, 2, Wiesbaden 1965, S. 190–212. Sämtliche Handschriften sind Bestandteil der Jüdischen Bibliothek Mainz, die der Jüdischen Gemeinde Mainz K.d.ö.R. gehört und als Dauerleihgabe im FB 01 Evangelisch-theologische Fakultät aufbewahrt wird. Zur Geschichte und Rettung der Bibliothek vgl. Andreas Lehnardt, Die Jüdische Bibliothek an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1938-2008, Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz – Neue Folge 8, Stuttgart 2009. Die Memor-Bücher der Gemeinde befinden sich in Israel bzw. eines in den USA. Bei der Erschließung der Bestände sind weitere Handschriften entdeckt worden.

Andreas Lehnardt

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