INKUNABELN

Mit Errichtung der Johannes Gutenberg-Universität 1946 wurde auch die Universitätsbibliothek gegründet. Ohne auf Bücher einer Vorgängereinrichtung zurückgreifen zu können, wurde der Bestand völlig neu aufgebaut. Die Beschaffung von Inkunabeln und alten Drucken musste daher gegenüber der Versorgung von Forschung und Lehre mit aktueller Literatur zurückstehen. Dennoch gelang es der Universitätsbibliothek in den ersten Jahren ihres Bestehens immerhin sechs Inkunabeln antiquarisch zu erwerben, zwei davon bereits vor der Währungsreform 1948. Drei weitere erstand man 1949. Mit der „Chronika van der hilliger Stat von Coellen“ wurde 1950 vom Bonner Antiquariat Castenholz die letzte und mit einem Anschaffungspreis von 2800,- DM zugleich wertvollste Inkunabel angekauft. Alle Inkunabeln der UB Mainz sind vollständig im Verzeichnis der Wiegendrucke der Staatsbibliothek Berlin nachgewiesen.

Die Werke dieser Sammlung wurden als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte.

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